Health

18 Schritte für eine gesunde Schlafroutine

11. August 2015
18 Tipps für gesunde Schlafroutine

 

Im Jahr 2013 wurde die Zahl, der an Schlafstörungen leidenden Bundesbürger auf rund 7,4 Millionen geschätzt. Das ganze mit steigender Tendenz. Jeder kennt schlaflose Nächte, doch wenn diese sich häufen, ist davon langfristig die Stimmung, Leistungsfähigkeit und  das Immunsystem beeinträchtigt, was wieder zu anderen Beschwerden führen kann.

Es gibt diverse Tipps, besonders im Feng Shui, die einem hierbei ganz ohne Schlaftabletten helfen können. Das beste daran ist, dass viele keinen Cent kosten.

1. Deine Abendroutine beginnt bereits am Morgen, indem du dein Bett machst. Klappe die Bettdecke zurück, so dass die Matratze gelüftet wird.

2. Abends auf anregenden Speisen und Getränke und möglichst auch Zigaretten verzichten. Dazu gehören Kaffee, schwarzer oder grüner Tee, Cola. Ebenfalls anregend wirken Orangen (-saft), Kakao oder Schokolade und stark gewürzte Speisen, die den Kreislauf anregen können. Ein zu üppiges Abendessen kann schlafstörend wirken. Besser sind hier tryptophanhaltige Bananen oder Kräutertees. Ein hungriger, knurrender Magen hält auch vom Schlaf ab.

3. In Zeiten von Facebook, Twitter und 24-Stunden Kabelfernsehen wird es immer schwieriger die Welt draußen zu lassen. Im Idealfall sollte man zwei Stunden vor dem Schlafengehen alle Unterhaltungsmedien (Internet, Smartphone, TV) ausschalten. Installiere auf Tablets und Smartphones einen Blaulichtfilter oder trage eine Brillle mit Blaufilter.

4. Vor dem Schlafen gehen unbedingt kräftig durchlüften und einige tiefe Atemzüge nehmen. Schüttel dein Kopfkissen frisch auf. Du kannst auch ätherisches Lavendel-Öl in deinem Schlafbereich versprühen.

5. Abendhygiene: Gehe auf Toilette, damit du Nachts nicht nochmal raus musst, wasche dein Gesicht und trage eine Augen- und Gesichtspflege auf, reinige deine Zunge mit einem Zungenreiniger und putze dir die Zähne und Zwischenräume. Genieße es, dass du dabei keine Eile hast und du abschalten kannst. Schaue in den Spiegel und finde etwas, wofür du für den jetzt enden Tag dankbar bist.

6. Streife den Tag von dir ab. Schlüpfe in deine Schlafklamotten und behalte nicht das T-Shirt vom Tag an. Da steckt sozusagen auch die Energie des Tages mit allen Aktivitäten drin. Idealer weise nutzt du dein Schlafzimmer nur zum Schlafen. Verbanne Computer, Schreibtisch, Fitnessgeräte und vor allem der Fernseher aus dem Schlafzimmer. Wer kann schon einschlafen, wenn einem aus einer Ecke die noch zu erledigende Steuererklärung zuwinkt?

7. Ordnung ist ein wichtiges Thema. Ich bin davon überzeugt, dass Ordnung um dich herum für Ordnung in dir selbst sorgt. Besonders der Raum unter deinem Bett sollte leer und gereinigt sein. Keine Unterbettkommoden oder Kisten sollten hier stehen. Man sagt, das dein Unterbewusstsein dieses als unerledigte Aufgaben sieht. Es stört zudem den Energiefluss, das Chi, wie es im Feng Shui genannt wird.

8. Der Körper kann am besten in Dunkelheit schlafen. Dabei helfen Vorhänge oder Verdunkelungsrollos vor dem Fenster. Wenn es dennoch, gerade in Städten zu hell ist, kann man auch eine Schlafmaske verwenden.

9. Das Bett sollte mit dem Kopfende an einer festen Wand stehen, die aber wiederum nicht an ein Badezimmer oder Küche grenzen darf, da Wasserleitungen und elektrische Leitungen den Schlaf stören. Wichtig ist auch, dass das Fußende vom Bett nicht zur Tür zeigt. Denn nur wenn du tot bist, wirst du mit den Füßen voraus das Zimmer verlassen. Wem das zu abergläubisch ist, überspringt den nächsten Punkt…

10. Im Schlafzimmer sollen sich keine Spiegel befinden. Die Theorie dahinter ist, dass die Seele im Schlaf den Körper verlässt und sich in der Sphäre bewegt. Wäre ein Spiegel im Raum, würde sie sich so sehr erschrecken, das wir einen unruhigen Schlaf haben. Alternativ kann man Spiegel Nachts auch mit einem Tuch bedecken.

11. Schwingungen sind auch der Grund, warum das Bett möglichst komplett metall-frei sein sollte. Das ideale Material ist Holz und statt Federkern-Matratzen lieber eine viscoelastische oder Latex-Matratze wählen. Auch die Bettwaren sollten aus rein natürlichen Materialien, am besten Bio-Baumwolle sein.

12. Unsere Urinstinkte mögen es, wenn wir vom Bett aus die Tür sehen können, falls Gefahr droht. Dasselbe gilt für Regale oder schwere Bilderrahmen über dem Kopfende oder Deckenbalken über dem Bett. Diese wirken erdrückend.

13. Ein Bett zwischen Fenster und Tür ist auch ungünstig, da sonst ein energetischer Durchzug entsteht. Zum Schlafen sollte die Tür stets verschlossen sein.

14. Schalte dein DSL-Modem, Schnurlos-Telefone und dein Handy aus bzw. in den Flugmodus – ohne nochmal deinen FB-Status zu aktualisieren (siehe Punkt #3).

15. Wenn du vor einem großen Ereignis stehst, das dich nur schwer einschlafen lässt, lege dir einen Block und Stift auf den Nachttisch. Indem du deine Gedanken und Ideen zu Papier bringst, kann dein Mind sie loslassen, weil du dir keine Sorgen mehr machen musst, dass du sie vergessen könntest. Die Notiz-Funktion im Handy ist da auch hilfreich.

16. Praktiziere mindestens zwei Minuten dynamische Körperentspannung oder Pranayama (Meditation).

Meditation für erholsamen Schlaf

17. Hilfreich sind auch Schlaf-Apps wie SleepBot oder Sleep-Time, die deinen Schlafrhythmus ermitteln und dir vorschlagen, wann der beste Zeitpunkt zum Aufstehen ist.

18. Dein Schlaf ist neben deiner Ernährung das wichtigste Element für deine Gesundheit und Wohlbefinden. Vielen wichtige regenerative Prozesse können nur im Schlaf stattfinden. Wenn du häufig erst am frühen Morgen schlafen gehst oder nicht durchschlafen kannst, bringst du deinen Hormonhaushalt durcheinander und schadest deinem Drüsensystem, das wiederum der Wächter deiner Gesundheit ist. Zudem ist die psychische Entspannung wichtig, dann am nächsten Morgen sieht die Welt doch immer etwas freundlicher aus.

Bei lang andauernden Schlafstörungen suche einen Arzt oder Heilpraktiker auf.

Gute Nacht!

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