7 Ausflugsziele in Delhi, die keinen Eintritt kosten

7 Ausflugsziele in Delhi, die keinen Eintritt kosten

Nach vielen Jahren haben mich meine Reisen mal wieder nach Neu Delhi gebracht. Als Rucksack-Tourist, habe ich keine Hotels im Voraus gebucht. Backpacker steuern meistens Paharganj, um die Ecke der New Delhi Bahnstation an. HIer gibt es preiswerte Zimmer, direkt an einem hektischen aber sehr preiswerten Markt gelegen.

Hier habe ich 7 interessante und unbedingt sehenswerte Ziele in Neu Delhi für euch zusammengetragen, die dich keinen Rupie Eintritt kosten werden. Als Bonus mein Lieblingstransportmittel in Delhi – die Metro!

1. Paharganj / Main Bazaar

PaharganjWas von den meisten Touristen als Paharganj bezeichnet wird, ist eigentlich der Main Basar.

Hotels, Gästehäuser, Restaurants, Shops und fliegende Händler sind eng aneinander gereiht und finden sich auch in den engen Seitengassen.

Main Basar ist eine holperige Straße durch die sich Taxis, Rickshaws, Motorräder und Fußgänger hupend aneinander vorbei drängen. Hier findet man fast alles, was das Herz begehrt – zu unglaublich günstigen Preisen! Auch für Wiederverkäufer hat dieser Markt vieles im Angebot.

Das Angebot reicht von Bekleidung (auch 2. Wahl-Markenkleidung), Schuhe, Schmuck, Pashminas, Wandbehänge, Taschen, Ayurveda-Produkte, Apotheken, Lampen, Leder, Henna, Bindis, Räucherstäbchen, Statuen, Bücher, ätherische Öle, Parfüme, CDs bis zu frischesm Obst/Gemüse und jede Menge Kitsch. Handeln nicht vergessen!

PaharganjWer gerne Käse und gutes Brot mag, dem empfehle ich das in einer versteckten Seitengasse gelegene Brown Bread Restaurant. Neben Graubrot und Laugenbrezel findet man hier ein großes Angebot an Bio-Produkten. Das Restaurant ist sauber und es gehört zu den wenigen Plätzen, wo ich auch einen Salat esse.

Lage: Main Bazaar, Paharganj Bezirk, um die Ecke von der New Delhi Bahnstation.

Metro-Station: New Dehli oder Rama Krishna Ashram Marg.

Geöffnet: Täglich ab ca. 10:00 Uhr. Einige Geschäfte haben Montags geschlossen.

 

2. Connaught Place

ConnaughtPlaceWem der Sinn nach echte Markenware steht, fährt zum Connaught Place. Diese kreisförmig um einen Park angelegte Flaniermeile bietet unter schattigen Arkaden alles von Rolex, Nike, Levis, Benneton, Bata, Marks and Spencer, Tommy Hilfiger, Fab India, Apple, Samsung, Dell, Jockey, Tanishq und vieles, vieles mehr. Schicke Restaurants und Food-Chains fehlen hier ebensowenig wie fliegende Händler, bei denen man die neueste indische Vogue oder Cosmopolitan kaufen kann. Eine der wenigen Ecken Indiens, in denen nicht gefeilscht wird.

Connaught PlaceDer Park in der Mitte hat eine Metro-Station (Rajiv Chowk ) und eine gepflegte Grünanlage, die besonders an den Wochenenden gerne von indischen Pärchen als Treffpunkt genutzt wird.

Lage: Rajiv Chowk und abzweigende Straßen.

Metro-Station: Rajiv Chowk

Geöffnet: Montags bis Samstags. Diverse Shops sind auch am Sonntag geöffnet.

connaughtplacemall.com

 

3. Janpath Market

JanpathGleich zwei Märkte hintereinander findet man in der Janpath Road im Herzen von Delhi. Der Janpatth Market in der gleichnamigen Strasse dehnt sich auch noch über einige angrenzende Straßen aus. Hier findet man typisch indische Textilwaren wie Bettücher, Kissenbezüge, Wandbehänge, Taschen, Kleidung, Statuen, Lampen, Modeschmuck aber auch moderne Interiours.

Lage: Janpath Road. Diese geht direkt vom Connaught Place/Rajiv Chowk ab.

JanpathMetro-Station: Janpath

Geöffnet: Täglich geöffnet.

janpathmarket.in

 

 

 

4. Tibetan Market

Tibetan MarketDirekt an den Janpatth Market grenzt der Tibetan Market an Der kleine tibetische Markt ist eine Aneinanderreihung von Geschäften, als kein Markt im herkömmlichen Sinne. Hier findet man tibetisches Kunsthandwerk, Gebetsfahnen, Bronzestatuen, Thankas und den typischen rot-türkisen Schmuck.

Lage: Janpath Road. Geht direkt vom Connaught Place/Rajiv Chowk ab. Einfach am Janpath Markt die Straße nördlich runter gehen.

Metro-Station: Janpath

Geöffnet: Täglich geöffnet.

 

5. Chandni Chowk

Chandni ChowkIn diesem Viertel findet man einzelne Straßen, die jeweils Schmuck (Dariba Kalan), Gewürze (Khari Baoli Road), Stoffe (Katra Neel), Elektorartikel (Bhagirath Palace) sowie Saris und Hochzeitsutensilien (Kinari Bazaar) verkaufen. Manche Straßen sind recht eng, dennoch fahren dort Motorräder lang. Als Orientierungspunkt hat mit die Gurdwara Sisgani Sahib geholfen, die auch einen Besuch wert ist. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Red Fort und Jama Masjid.

Lage: rund um die Chandni Chowk Road (siehe Text), Old Delhi

Metro-Station: Chandni Chowk

Geöffnet: Täglich außer Sonntags.

 

6. Bahai (Lotus) Temple

Lotus Temple

Der wunderschöne Lotus Tempel ist eine Reise wert! Seinen Namen verdankt er der Bauweise, die ihn wie eine Lotusblume aussehen lässt. Er ist umgeben von einer weitläufigen Grünanlage. Direkt zum Tempel gehören mehrere Wasserpools, die zum Kühlsystem des Tempels gehören. Im inneren des Tempels gibt es weder Klimaanlage noch Ventilatoren und dennoch ist er wohl temperiert.

Der Tempel wurde erbaut, damit Menschen, egal welcher Religion oder Rasse hier Beten oder Komplementieren können.

Lotus TempleIm inneren des Tempels herrscht Stille und es dürfen keine Fotos/Videos gemacht werden. Es stehen reihenweise breite Bänke zur Verfügung, auf denen man auch bequem im Schneidersitz sitzen kann. Es gibt keinerlei Gottheiten, Symbole und auch keinen Prediger. Jeder kann seine spirituelle Disziplin (Sadhana) auf seine Art und Weise durchführen, solange es in Stille ist. Die Energie im Tempel ist sehr kraftvoll.

Am Wochenende herrscht hier großer Andrang und es ist auch im Tempel etwas unruhig, da Familien mit Kindern kommen und manche Inder flüstern auch als Stille verstehen.

Lotus TempleAchte bitte darauf, das du angemessen bekleidet bist, also die Oberarme und Knie bedeckt sind und keine tiefen Ausschnitte.

Lage: Lotus Temple Road, Bahapur, Kalkaji, New Delhi 110019. Nähe Nehru Place Bezirk

Metro-Station: Kalkaji Mandir

Geöffnet: täglich von 09:00 Uhr bis Sonnenuntergang.

bahaihouseofworship.in

 

7. Swaminarayan Akshardham

akshardham

Mindestens einen halben Tag sollte man sich für diese relativ neue Tempelanlage nehmen. Diese wurde erst 2005 von Bochasanwasi Shri Akshar Purushottam Swaminarayan Sanstha (BAPS) fertig gestellt. An der Erbauung waren mehr als 8.000 ehrenamtliche Helfer beteiligt.

Hier gibt es viel zu entdecken und die prächtigen, reichlich verzierten Tempelbauten ziehen jeden Besucher in ihren Bann. Hier können Menschen jeglicher Herkunft und Religion Praktizieren. Es werden zu bestimmten Zeiten Arati/Aarti und Darshans durchgeführt.

Handys und Kameras dürfen nicht mit hinein genommen werden und können in einem Schließfach hinterlegt werden.

Am Wochenende herrscht hier großer Andrang. Achte bitte darauf, das du angemessen bekleidet bist, also die Oberarme und Knie bedeckt sind und keine tiefen Ausschnitte. Der Eintritt ist frei, lediglich für die Ausstellung und den Wasserspielen fällt ein Eintritt an. Spenden willkommen!

Lage: NH 24, Akshardham Setu, New Delhi 110092

Metro-Station: Akshardam

Geöffnet: Dienstags bis Sonntags jeweils von 09:30 bis 18:30 Uhr.

akshardham.com

 

Metro fahren

Delhi Metro
Auf dem Weg zum Lotus Temple

IMG_20160501_144226thumb Ok das geht nicht kostenlos. Meine günstigste Fahrt kostete mich INR 8 für 2-3 Stationen.

Die indische U-Bahn ist für mich immer wieder ein absolutes Highlight. Es beginnt mit dem Erwerb der Fahrkarte in Form eines Tokens, den man dann am Einlass scannen muss. Anschließend passiert man den Sicherheitscheck, fast wie am Flughafen. An den Bahnsteigen geht es fast geordnet zu (Inder und Schlange stehen… ein Kapitel für sich!) und die Bahn kommt teilweise im 2-Minuten-Takt. Die Bahn ist angenehm kühl, sauber und obwohl zwischen jeder Station “erzieherische” Hinweise über die Lautsprecher laufen, ist alles ein geordnetes Durcheinander. Als Frau hat man ein Anrecht auf die reservierten Ladies-Seats. Wenn ein Mann dort sitzt, muss dieser aufstehen.

Ich persönlich finde, dass unsere Personennahverkehr sich davon noch einiges abgucken kann. Übrigens braucht man den Token, um am Ende die Zielstation verlassen zu können.

delhimetrorail.com

Folge mir

Manu Sarona

Manu Sarona lebt in Hamburg und Goa/Indien. Sie ist ausgebildete Meditationslehrerin und Kundalini Yogalehrerin. Sie arbeitet als Eventmanagerin (u.a. yogafair, Wellspirit, Lovefield Festival) und begeistert sich für Health, Mind und Spirit und teilt ihr Wissen zu diesen Themen in diesem Blog.

Die dargestellten Verfahren und Methoden zu den verschiedenen Themen auf dieser Webseite stellen kein Heilversprechen dar. Grundsätzlich soll bei allen Informationen auf meinen Webseiten nicht der Eindruck erweckt werden, dass hierbei ein Heilversprechen zugrunde liegt. Auch kann aus den Ausführungen nicht abgeleitet werden, dass eine Besserung oder Linderung eines Krankheitszustandes versprochen oder zugesagt wird.
Folge mir

Dein Kommentar / Fragen / Ergänzungen: