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Warum man Aluminium meiden sollte & Ausleitungstipps

2. August 2016
Warum man Aluminium meiden sollte & Ausleitungstipps

Wer noch nicht ausschließlich in der Naturkosmetik-Abteilung einkauft mag sich darüber wundern, dass jetzt auf so vielen herkömmlichen Deos plötzlich groß der Hinweis „ohne Aluminium“ steht. Immer mehr Deo-Hersteller verzichten auf Aluminium, doch im Haushalt bleibt es gegenwärtig.

Was ist eigentlich das Problem mit Aluminium, das wir ja auch tagtäglich im Haushalt in Kontakt mit unseren Lebensmitteln verwenden und wie kann man bereits im Körper eingelaertes Aluminium ausleiten?

Wie gefährlich ist Aluminium?

Aluminium – hier beziehe ich auch Lebensmittel, die in Aluminiumfolien und Konservendosen verpackt sind, Kaffekapseln oder aluminiumhaltige Sonnencremes und Medikamente mit ein – ist giftig und reichert sich in unserem Körper an. Es steht im Verdacht, dass es zu Krankheiten wie Autismus, Alzheimer, Allergien, Hyperaktivität und Brustkrebs beiträgt. Britische Forscher stellten fest, dass sich Aluminium stark in der Flüssigkeit von Brustzysten anreichert. Auch Impfstoffe enthalten Aluminium, somit beginnt unsere Aluminiumvergiftung schon in jüngsten Jahren.

Hinter folgenden E-Nummern verstecken sich zum Beispiel Aluminiumverbindungen:
E173, E520, E521, E523, E554, E555, E556, E598.

Alles was in Aluminium verpackt ist, nimmt Aluminium nachweislich an. Das gilt für die praktische Grillschale ebenso wie für Schokoladenverpackung und Tiefkühlgerichten in einer Alu-Schale (Fischfilet á la Bordelaise), da diese keine Beschichtung haben wie Tetra Paks.

Also ein Fisch, der praktisch für den Ofen in einer Aluminiumschale verkauft wird, hat nachweislich einen höheren Aluminiumwert, als ohne die Schale.

Besonders empfindlich ist Aluminium, wenn es in Kontakt mit Säure kommt. Zitrone, Tomaten, Essig, Kohlensäure usw. lösen die giftige Substanz noch schneller heraus.

Es ist zwar noch nicht bewiesen, das die Aluminiumionen aus den Deos in den Körper gelangen und dort ihre hormonartige Wirkung entfalten. Doch wer hat Zweifel daran, das besonders nach der Rasur der Achselhaare, wo kleine, kaum spürbare Schnitte in der Haut entstehen, diese Aluminium-Salze in den Körper eindringen? Das Gegenteil können die Wissenschaftler auch nicht beweisen. Wer jeden morgen nach der Dusche ein Deo aufträgt, hat diese Wirkstoffe 24 Stunden permanent auf der Haut.

Aluminiumchlorid, das in den meisten Deos verwendet wird, ist giftiger als viele andere Aluminiumverbindungen. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und die DNA schädigen. Normale Deos bestehen zu ca. ¼ aus Aluminiumchlorid!

Warum wird Aluminiumchlorid so gerne von der Industrie verwendet?

ohne Aluminium-SalzeWikipedia sagt: Das Hexahydrat des Aluminiumchlorids findet auf Grund seiner stark adstringierenden Wirkung in der Textil- und Seifenindustrie Verwendung, wo es unter anderem der Herstellung von antiseptischen Mitteln oder Deodorants dient.

Das Positive ist, dass jetzt auch konventionelle Deodorant-Herstellen wie 8×4, CD, Nivea & Co. die Verunsicherung an rückläufigen Umsatzzahlen gemerkt haben und jetzt immer mehr Deos ohne Aluminium auf den Markt bringen.

Höchstwert Aluminiumaufnahme

Die efsa (European Food Savety Authority) hat eine Formel für den tolerierbaren Höchstwert den ein Mensch an Aluminium in einer Woche aufnehmen soll festgelegt:

In 1 Woche: 1 mg Aluminium pro kg Körpergewicht.

Wie man Aluminium aus dem Körper ausleiten kann

Aluminium mit Silizium ausleiten

Kollidiales Silizium, auch als Kieselsäure bekannt, bewirkt die Ausleitung von Aluminium und verhindert die erneute Aufnahme und Einlagerung von Aluminium in den Körper und dem Gehirn. Diese ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

Empfehlung: Einnahme von ca. 75 mg täglich. Ideal ist ein organisches Silizium in Kolloidform.

Aluminium mit Apfelsäure und Magnesium ausleiten

Apfelsäure, besonders in Verbindung mit Magnesium (Magnesium Malate), ist seit Ende der 1980er Jahre dafür bekannt, dass sie Aluminium ausleiten kann.

Apfelsäure überwindet die Blut-Hirn-Schranke und bindet dort Aluminium, indem sie das Aluminium mit dem Magnesium ersetzt. Apfelsäure ist natürlicherweise in frischen Äpfeln enthalten, aber auch in vielen anderen Früchten (Trauben, Quitten, Beeren), jedoch in besonders hohen Konzentrationen nur in den unreifen Früchten.

Im Apfelessig ist zwar Apfelsäure enthalten, doch überwiegt hier die Essigsäure, während Apfelsäure nur in verhältnismäßig geringen Mengen vorhanden ist.

Weitere Möglichkeiten für ein Aluminium-Detox

Aber auch Vitamin D, C, E, Selen, Folsäure, Chlorella und Zeolithe sollen beim Aluminium-Detox wirksam sein.

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