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Ayurvedische Gewürzkunde: Kreuzkümmel (Cumin, Jeera, Jira)

12. Juli 2015
Kreuzkümmel Cumin

Wirkung: erhitzend, stechend, bitter, scharf, Vata → Kapha → Pitta →

Kreuzkümmel hat geschmacklich wenig mit dem normalen Kümmel gemeinsam. Er hat ein kräftiges Aroma und hat somit eine intensiven Geschmack. Kreuzkümmel fördert aus ayurvedischer Sicht die Magensekretion, wirkt ausgleichend auf das Vata-Dosha und ist verdauungsanregend und -fördernd. Bei Magen-/Darmleiden wirkt er lindernd und beruhigend. Bei Verdauungsstörungen und Magen-/Darmkrämpfen sollte man eine Mixtur aus Kreuzkümmel, Koriander und Fenchelsamen verwenden (insbesondere wenn die Beschwerden auf ein übermäßiges Pitta zurückzuführen sind).

Verwendung

Kreuzkümmel lässt sich gut mir anderen Gewürzen kombinieren. Die ganzen Samen werden stets in einer heißen Pfanne in etwas Öl angeröstet, bis sie sich braun färben und aufpoppen. Im Ganzen wird Kreuzkümmel vorwiegend in Gemüsegerichten, Suppen und Dhals verwendet.
Als Pulver eignet sich Kreuzkümmel zum Beispiel im Pfannenkuchenteig, pikantem Gebäck und Currysaucen.

Äußere Anwendung

Äußerlich kommt Kreuzkümmel als ätherisches Öl zum Einsatz und wird beispielsweise bei Bauchschmerzen auf den Bauch einmassiert.

Einkaufstipps

Kreuzkümmel ist im Supermarkt, Asialaden [oder » hier] erhältlich.

Kontraindikation

Säuglingen, Kindern und Schwangeren sollten kein Kreuzkümmel nehmen.

Foto links unten by artur84 at FreeDigitalPhotos.net