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Wie Buddha reagierte, als er angespuckt wurde

25. August 2015
Buddha und die fehlenden Worte

Buddha und die fehlenden Worte

Buddha wurde einmal von einem Mann angespuckt. Aus lauter Wut hat dieser Mann ihn plötzlich angespuckt. Buddha wischte die Spucke ab und fragte ihn: „Willst du mir noch etwas sagen?“

Sein Schüler Ananda, der bei ihm saß, meinte: „Was redest du da? Hat er denn überhaupt etwas gesagt? Wenn du mir erlaubst, werde ich das mit ihm abmachen. Das geht doch zu weit!“

Aber Buddha antwortete: „Er versucht, etwas zu sagen, aber er hat keine Worte dafür. Seine Worte sind ohnmächtig und der innere Impuls ist stark. Er konnte es nicht ausdrücken, deshalb hat er es mit einer Handlung gesagt.“

Was hätte der Mann noch sagen können? Jetzt war es fast unmöglich, noch irgendetwas zu antworten. Er ging fort. In der Nacht tat es ihm so leid, daß er am nächsten Morgen wiederkam, um sich zu entschuldigen. Er fiel vor Buddha nieder und weinte.
Buddha sagte: „Ananda, siehst du wie machtlos die Sprache ist? Wieder möchte er etwas sagen und kann es nicht. Und genau wie gestern drückte er es durch sein Verhalten aus. Ananda, dieser Mann verdient großes Mitgefühl.

(unbekannt)