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Kinesiologie: teste was dir gut tut

25. Juli 2017
Kinesiologie: teste was dir gut tut

Letztens habe ich mit einer Freundin ein neues Restaurant ausprobiert. Die Freundin war schon einige Male dort und hat mir ihre Lieblingsgerichte empfohlen. Ich konnte mich nur schwer entscheiden, da ich weiß, das ich manche Lebensmittel nicht so gut vertrage. Ich schwankte zwischen drei Gerichten und habe mich letztlich für das entschieden, was für meinen Körper am besten war.

Ich habe dafür ganz diskret den kinesiologischen Selbsttest gemacht. Dabei habe ich mir jedes Gericht jeweils mit der Beschreibungen kurz visualisiert und dann mit der Hand getestet. Das Gericht, worauf mein Körper am positivsten reagierte, habe ich dann bestellt. Und das war sehr lecker und bekömmlich!

Die genaue Anleitung für diesen Test findest du in diesem Beitrag.

 

Wie funktioniert diese kinesiologische Zauberwaffe?

Die Kinesiologie ist die Lehre von der Muskelbewegung und Messverfahren, welches den Körper selbst als Messgerät einsetzt. Der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart entdeckte um 1950, dass Energiestörungen im Körper Auswirkungen auf den gesamten Organismus des Menschen haben. Der Körper gibt uns ein direktes Bio-Feedback.

Zur Veranschaulichung zwei Beispiele. Wenn jemand bedrohlich ein Messer in deine Richtung hält, reagiert dein Körper darauf, ebenso wie der Körper darauf reagiert, wenn ein geliebter Mensch dir die Hand zum Händchenhalten hinstreckt. In beiden Fällen ist die Körperempfindung direkt und ungefiltert und unabhängig davon, was der Verstand sagt, der erst Sekunden später ins Spiel kommt. In der Kinesiologie geht es immer darum, ob es das eigene System stärkt oder schwächt.

Wenn ich gestärkt werde, kann ich leichtem Druck ( = Energiestörungen) standhalten. Wenn mich etwas schwächt, wie im Beispiel das Messer, dann reagiert mein System mit Schwächung und ich kann dem Druck nicht standhalten.
In der Kinesiologie führt man den sogenannten Muskeltest durch, indem der zu Testende meistens den Arm zur Seite ausstreckt. Der zu Testende wird aufgefordert dem Druck des Behandlers entgegenzuhalten. Beim Test ist es unerheblich, auf welcher Ebene – physisch, emotional oder mental – der Körper befragt wird. Bleibt der Arm bei der Befragung stabil, kann die gestellte Frage bejaht werden, also als stärkend eingestuft werden. Eine negative oder schwächende Muskelantwort zeigt sich durch Nachgeben des Arms oder übergrossen Gegendruck. Der Körper reagiert mit Stress und Verneinung. Die Reaktion der Muskeln geben den energetischen Zustand des befragten Körpers an und lassen Rückschlüsse auf vorhandene Blockaden des Getesteten zu.

Kinesiologische Muskeltestungen verwendet man unter anderem zur Testung von:

  • Bachblüten
  • Homöopathika
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Inhaltsstoffen in Kosmetika oder Pflegeprodukten

Der Bereich der Kinesiologie geht noch weiter vom Touch for Health bis zu Edu-Kinesiologie, die in Schulen zum Lernen eingesetzt wird.

 » Literatur zum Thema

 

Anleitung für den kinesiologischen Selbsttest

Um schnell und einfach den Selbsttest durchzuführen brauchst du nichts weiter als deine beiden Hände und etwas Vorstellungskraft.

Lege die Daumen und Zeigefinger der linken Hand aneinander, so dass ein Kreis entsteht. Mit der rechten Hand machst du dasselbe, wobei diese in den Kreis der linken Hand einhaken. Schließe die Finger so fest, dass du sie nicht auseinander bekommst, wenn du die Hände voneinander wegziehen willst.

Jetzt stelle dir das Essen vor, das du bestellen möchtest. Du hast zum Beispiel die Wahl zwischen Pizza Margherita oder Risotto. Stelle dir die Pizza bildlich vor, sehe die einzelnen Zutaten vor dir, den Weizenboden, die Tomaten, den Käse, die Kräuter bei der Pizza. Jetzt versuche wieder die Finger auseinander zu ziehen. Wenn die Finger weiter zusammen halten (Kinesiologie ist kein Kraftsport, also halten aber nicht mit Kraft) dann ist es entweder gut für dich oder du musst noch etwas üben. Wenn sich die Finger-Kreise voneinander löse,n ist das einklares Biofeedback deines Körpers und bedeutet ganz eindeutig: Finger weg!