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5 praktische Tipps für Meditationsanfänger

1. Juli 2016
5 Tipps für Meditationsanfänger

In all den Jahren, die ich schon Meditation für Meditationsanfänger und Fortgeschrittene unterrichte, habe ich noch nie jemanden getroffen, der Meditation generell ablehnt oder sinnlos fand. Die meisten Menschen sind sehr daran interessiert, doch oft hapert es an dem einen zündenden Funken oder Antrieb, sich wirklich hinzusetzten und es wirklich mal auszuprobieren. Theoretisch wissen die meisten, dass man sich dazu in den Schneidersitz setzt, die Augen schließt und versucht seine Gedanken zu beobachten.
Ok, das ist nach meiner Erfahrung nur eine Meditationsform von vielen und für Meditationsanfänger auch nicht gerade die einfachste. Aber legen wir mal mit fünf der wichtigsten Tipps für Anfänger los und dann gibt es ja wohl keine Ausreden mehr…

1. Mach dich bereit

Wenn du beispielsweise den ganzen Tag im Büro gesessen hast, verlangt dein Körper vielleicht erst mal nach etwas Bewegung. Dann bewege dich! Tanze, Laufe, Hüpfe, mache Liegestütz, Sit-Ups oder schlage auf ein Kissen ein. Egal was, Hauptsache du hast etwas Ausgleich und freust dich hinterher, dich hinzusetzten. Ähnlich verhält es sich, wenn dir viel im Kopf rum geht und du noch eine nicht enden wollende to-do-Liste vor dir hast. Frage dich, ob es wirklich ok für dich ist, diese Dinge für diesen Zeitraum aufzuschieben oder erledige einen Teil doch lieber vorher.

Meistens ist man nach der Meditation innerlich aufgeräumter und ist viel effizienter bei dem was man danach tun will.

Als Meditationsanfänger brauchst du dir nicht erst irgendetwas zu besorgen, nehme das was dir zur Verfügung steht. Es ist langfristig hilfreich, ein bestimmtes Outfit zum Meditieren zu tragen. Du kannst das zu deinem Ritual machen. Die Alltags- oder Bürokleidung abstreifen und damit auch den Tag. Danach schlüpfe in dein vielleicht weißes oder oranges Outfit, Hauptsache bequem. Wenn du dieses dann öfters getragen hast, fühlt sich das Tragen deines Outfits auch gleich automatisch wie Meditation oder einfach nur Entspannung an.

2. Sitze schmerzfrei

Im Meditationscoaching kannst du von mir lernen, wie man richtig und schmerzfrei im Schneidersitz sitzt.

Wenn du im Sitzen meditierst, sollte das Sitzen selbst nicht zum Problem werden. Gerade Meditationsanfänger können die Sitzhaltung noch nicht lange halten, weil sie den Körper in eine verspannte da falsche Haltung bringen. Der Schneidersitz ist die gängigste Meditationsposition aber nicht die einzige! Wenn du im Schneidersitz meditieren willst, setzte dich erhöht, idealer Weise auf ein Meditationskissen oder eine gefaltete Decke. Das Becken sollte über den Knien sein. Bei Erkrankungen im Bewegungsapparat, setzte dich auf einen Hocker oder Stuhl ohne dich anzulehnen.

3. Handy aus, Stoppuhr oder App an

Stelle dein Handy in den Flugmodus. Du kannst aber den Handywecker oder eine App benutzen, um deine Meditationsdauer festzulegen.

Wissenswertes
» Wie lange man meditieren solle und welchen Effekt die jeweilige Dauer hat, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Suche dir ein Lied aus deiner Playlist aus, das sehr sanft ist und die Meditation nicht mit einem Paukenschlag beendet. Such dir dafür beispielsweise ein Mantra aus.

4. Halte durch mit deiner Meditationspraxis

Nimm dir anfangs 5 bis 10 Minuten reine Meditationszeit vor. Wenn du spürst, dass du noch länger verweilen willst, dann gebe dem Impuls nach. Stelle den Wecker aus oder lausche der sanften Musik, die du gewählt hast. Lass dich während der Meditation nicht von dem Gefühl übermannen, das du nicht meditieren kannst oder nur deine Zeit verschwendest. Das sind nur Gedanken, die zu stören versuchen. Nimm diese wahr, als würdest du einem Radiosender zuhören, der vor sich hin plappert. Lehne die Gedanken nicht ab, aber versuche nicht zu sehr darauf einzugehen.

5. Wenn du erst mal angefangen hast, dann mache auch weiter!

Egal, wie dein erstes oder zweites Mal gelaufen ist, bleibe dabei. Du kannst nicht in zwei, drei Tagen Klavierspielen lernen. Es braucht ein wenig Geduld mit dir selbst und viel Ausdauer. Gelegentlich auch mal einen Arschtritt. Dann schau gerne wieder auf meiner Seite vorbei (und bestelle dir den Newsletter).

Erlerne diese Meditation am besten unter Anleitung eines erfahrenen Meditationscoaches oder ausgebildeten Meditationslehrers.

 

 

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