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Wie man seine Yogapraxis auch auf Reisen umsetzen kann

15. Juli 2015
Yoga auch Im Urlaub und Reisen

Bald beginnt mit den Sommerferien die sogenannte schönste Zeit des Jahres. Noch schöner wird diese Zeit mit Yoga und Meditation im Handgepäck. Wer im regelmäßigen Yoga-Training ist, möchte auch im Urlaub oder auf Geschäftsreisen seine Sonnengrüße oder Sadhana nicht missen.

Hier einige Tipps, wie man Yoga mit ins Handgepäck bekommt.

Finde einen Platz

Da ich selber auf meinen Flügen nach Asien immer fast einen ganzen Tag mit Taxi, Check-In, Umsteigen und Wartezeiten bis zum Anschlussflug unterwegs bin, muss ich mich zwischendurch mal dehnen und hinlegen können. Daher ist es ratsam, seine Yogamatte mit ins Handgepäck zu nehmen. An den Flughäfen gibt es teilweise Prayer-Rooms, in die man sich mal zurückziehen kann, um dort Yoga zu machen, wenn hier nichts los ist. Frage an der Information nach oder versuche dich im Vorwege über die Website des Airports zu informieren.

Flughäfen sind voller Gates, die längere Zeit nicht geöffnet sind. Suche dir eine sichtgeschützte Ecke in der Wartezone und rolle dort deine Yogamatte aus und lege los. Wenn die Nebengeräusche stören, kann sich z.B. einen MP3-Player mit Ohrhörern zur Hilfe nehmen.

Am Urlaubsort oder im Hotelzimmer sollte es eigentlich kein Problem sein, einen Platz zu finden. Sei kreativ!

Sei zeitlich flexibel

Vielleicht hast du normalerweise morgens eine Stunde Zeit für Yoga und Meditation in deinem Alltag eingeplant. Auf Reisen ist das manchmal schwer umzusetzen und es ist daher besser, zeitlich flexibel zu werden. Mache dein Sadhana besser Nachts als gar nicht. Wähle sanfte Yogaübungen aus, die auch mit matschigem Kopf für dich machbar sind. Wenn du größere Zeitverschiebungen vor dir hast, kannst du deine Praxis zu Hause ja schon in kleinen Schritten an die neue Zeitzone anpassen.

Es gibt übrigens auch Meditation gegen Jetlag, ich praktiziere sie jedes mal, wenn ich irgendwo ankomme. Piloten und Flugbegleitern waren davon nach dem Meditationscoaching begeistert!

Nimm’s dir vor und halte dich daran

Auch wenn der Tag mit Sightseeing-Programm vollgestopft ist, wenn du dir vornimmst dabei einen Platz und die Zeit für Yoga und Meditation zu finden – wirst du sie finden! Auch wenn die Tage ereignisreich sind und die Zeit wie im Flug vergeht, soll das kein Grund sein, deine Yogapraxis unter den Tisch fallen zu lassen. Hier gilt, was auch im geschäftigen Alltag zu Hause gilt – plane feste Zeiten fürs Yoga in deinen Tag ein. Wenn du mit Partner und Kindern reist, bespreche dieses vorher mit allen, damit niemand enttäuscht ist.

Yogaunterricht für unterwegs

Wenn du lieber nach Anleitung Yoga machst, gibt es eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Neben DVD’s gibt es Yogaplattformen wie z.B. yogaeasy.de oder yogamehome.org. Für das Smartphone oder Tablett gibt es einige Apps zur Auswahl.

YogabücherEs gibt auch vom Format her sehr kleine, handliche Yogabücher beziehungsweise Kartensets oder Fächer im Pocketformat, die sich aufgrund ihres geringen Gewichts und Volumens gut zum Reisen eignen:

 

Finde Gleichgesinnte

Meine erste Yogastunde wurde nicht von einer Yoga-Lehrerin angeleitet. Es war eine Schülerin, die uns gesagt hat, dass sie drüben auf dem Hügel gleich Yoga machen würde und uns einfach zum mitmachen eingeladen hat. Wir schnappten und sie Isomatten aus dem Zelt und legten los. Sie ließ uns an ihrem Sadhana teilhaben, erklärte so gut sie konnte und von dem Tag an wusste ich zum Beispiel, was Feueratem ist und wie man den genau macht. Den hatte sie besser erklärt, als so mancher ausgebildeter Yoga-Lehrer. Das war übrigens meine erste Kundalini Yoga Stunde.

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  1. Wird eine normale Yogamatte als Handgepäck akzeptiert oder kann man nur mit Reiseyogamatten im Handgepäck fliegen?
    Liebste Grüße 🙂

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