Aluminium ausleiten giftig meiden
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Aluminium: warum soll man es meiden & Entgiftungstipps

Wer noch nicht ausschließlich in der Naturkosmetik-Abteilung einkauft mag sich darüber wundern, dass auf immer mehr herkömmlichen Deos jetzt groß der Hinweis “ohne Aluminium” steht. Immer mehr Deo-Hersteller verzichten auf Aluminium, doch im Haushalt bleibt es allgegenwärtig.

Was ist eigentlich das Problem mit Aluminium, das wir ja auch tagtäglich im Haushalt in Kontakt mit unseren Lebensmitteln verwenden? Inklusive Tipps, wie man bereits im Körper eingelagertes Aluminium ausleiten kann.

Wie gefährlich ist Aluminium?

Aluminium ist giftig und reichert sich in unserem Körper an. Es steht im Verdacht, dass es zu Krankheiten wie Autismus, Alzheimer, Allergien, Hyperaktivität und Brustkrebs beiträgt. Britische Forscher stellten fest, dass sich Aluminium in der Flüssigkeit von Brustzysten anreichert¹. Das Problem ist, das es sich nur schwer im Körper nachweisen lässt. Aluminium findet man nur in einer Urinuntersuchung, wenn man davor dem Körper Alu zugeführt hat. Auch im Blutbild lässt es sich nicht finden, da es sich nicht im Blut einlagert. In der Naturheilkunde werden Haaranalysen als Nachweismittel herangezogen.

 

Worin ist Aluminium enthalten?

Aluminium kommt in der Natur vor und findet sich in Spuren in einigen Lebensmitteln. Man findet es in:

  • Aluminiumfolien
  • Lebensmittel, die in Aluminiumfolien und Konservendosen verpackt sind (Kuchen, Fischzubereitungen, Grillpfannen)
  • Kochgeschirr aus Aluminium (Backbleche, Aluminiumtöpfe in Reiskochern, Slow-/Multikochern)
  • aluminiumhaltige Sonnencremes
  • Lippenstiften
  • Zahnpasten
  • aluminiumhaltige Deodorants
  • Medikamente
  • Impfstoffe (somit beginnt die Aluminiumvergiftung schon in jüngsten Jahren)
  • Aluminiumverbindungen in Lebenmittel-Zusatzstoffe/E-Nummern: E173, E520, E521, E523, E554, E555, E556 (siehe unten)

Alles was in Aluminium verpackt ist, oder in Aluminiumpfannen gebraten wird, nimmt Aluminium nachweislich an. Das gilt für die praktische Grillschale ebenso wie für unbeschichtete Schokoladenverpackung, den Deckel auf den Joghurtbecher und Tiefkühlgerichten in einer Alu-Schale (Fischfilet á la Bordelaise), da diese keine Beschichtung haben wie Tetra Paks. Ein Fisch, der praktisch für den Ofen in einer Aluminiumschale verkauft wird, hat nachweislich einen höheren Aluminiumwert, als ohne die Schale. In meinem Backofen war auch das Backblech selbst aus Aluminium.

Besonders empfindlich ist Aluminium, wenn es in Kontakt mit Säure oder Salz/Lauge kommt. Zitrone, Tomaten, Essig, Kohlensäure usw. lösen die giftige Substanz noch schneller heraus und das Aluminium geht in die Lebensmittel über. Auf der Verpackung von Alufolien steht dieses in der Regel klein gedruckt auch als Warnhinweis drauf.

Wieviel Aluminium verträgt der Körper?

Die efsa (European Food Savety Authority) hat 2008 eine Formel für den tolerierbaren wöchentlichen Aufnahme-Höchstwert (TWI) den ein Mensch an Aluminium aus allen Quellen in einer Woche aufnehmen soll festgelegt⁵:

1 mg Aluminium pro kg Körpergewicht und pro Woche

Ein errechneter Durchschnittswert für einen 60 kg schweren, gesunden Erwachsenen wären 8,6 µg pro Tag (60 kg * 1 mg / 7 Tage). Leider wird dieser Höchstwert bei vielen Menschen durch die tägliche Verwendung eines aluminiumhaltiges Anti-Transpirant überschritten. Die von der BfR errechneten Aufnahmemengen durch diese Deodorants liegen für die gesunde Haut bei ca. 10,5 µg pro Tag ebi einmaligem Auftragen! Die Werte für geschädigte
Haut, beispielsweise Verletzungen durch eine Rasur, liegen zudem um ein Vielfaches darüber.  Dazu benutzen Menschen an heißen Sommertagen mehrmals Deodorant oder Sportler, die nach dem Training duschen und zum 2. mal an dem Tag Deodorant auftragen, wodurch sich der Wert des aufgenommenen Aluminiums verdoppelt.

Aluminiumhaltige Deodorants und Brustkrebs

Es ist zwar noch nicht abschließen bewiesen, das die Aluminiumionen aus den Deodorants Brustkrebs fördern. Es ist auffällig, das die befallenen Areale oft das Brustgewebe genau in der Nähe der Achseln sind. Auf der anderen Seite sagte die Wissenschaftler, das sich ja dort auch das meiste Drüsengewebe befindet, was auch stimmt.

Wer Zweifel daran hat, das besonders nach der fast täglichen Rasur der Achselhaare, kleine und kaum sicht- und spürbare Schnitte in der Haut entstehen, kann sich mal zum Spaß nach der Rasur einfach etwas Salz in die Achseln reiben.
Aluminiumchlorid, das in den meisten Deos verwendet wird, ist giftiger als viele andere Aluminiumverbindungen. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und die DNA schädigen. Normale Deos bestehen zu ca. ¼ aus Aluminiumchlorid! Wer jeden morgen nach der Dusche ein Deo aufträgt, hat diese Alu-Wirkstoffe 24 Stunden permanent auf und in der Haut.

Keine/r meiner indischen oder nepalesischen Freunde benutzt zum Beispiel ein Deo. Egal wie heiß es ist, die dunklere Haut schwitzt weniger schnell und stinkt nicht nach Schweiß. Auch Afrikaner, die ich kenne, benutzen keinerlei Deodorants. Also fragte ich mich, wie hoch in Indien wohl die Brustkrebsrate ist:

In Belgien, dem EU-Land mit der höchsten Brustkrebsrate sind 113,2 von 100.000 Frauen² aber in Indien nur 25,8 von 100.000 Frauen³ am Brustkrebs erkrankt.

Das liegt natürlich nicht alleine am Deo, sondern es spielen viele Faktoren von der Ernährung, dem Lebensstil und die Umwelt eine Rolle. Aufgrund ihrer Kultur gibt es erheblich weniger Inderinnen die Rauchen oder Alkohol trinken.
Das Department für Frauengesundheit, Tübingen bestätigt: Brustkrebs tritt weltweit unterschiedlich häufig auf. So ist Brustkrebs in Afrika oder Asien wesentlich seltener als in Europa oder den USA. Die Häufigkeit von Brustkrebs bei Migrantinnen aus einer Region mit niedriger Brustkrebshäufigkeit in ein Land mit hoher Häufigkeit passt sich innerhalb von ein bis zwei Generationen an die Erkrankungshäufigkeit ihrer neuen Umgebung an.⁴”

Warum wird Aluminiumchlorid so gerne von der Industrie verwendet?

Wikipedia sagt: Das Hexahydrat des Aluminiumchlorids findet auf Grund seiner stark adstringierenden Wirkung in der Textil- und Seifenindustrie Verwendung, wo es unter anderem der Herstellung von antiseptischen Mitteln oder Deodorants dient.

Das Positive ist, dass jetzt auch konventionelle Deodorant-Herstellen wie 8×4, CD, Nivea & Co. die Verunsicherung an rückläufigen Umsatzzahlen gemerkt haben und jetzt immer mehr Deos ohne Aluminiumchlorid auf den Markt bringen.

Auch die Lebensmittelindustrie setzt Aluminium gerne ein:

  • E173 (Aluminium) wird als Überzug von Süßigkeiten, Lakritzdragees, Kuchendekoration und in vielen anderen Farbstoffen als Aluminiumzusatz ohne Deklarationspflicht eingesetzt.
  • E520 (Aluminiumsulfat) wird als Stabilisator in Lebensmitteln eingesetzt. Es geht mit Pektin eine feste Verbindung ein und wird gerne bei geschnittenem Obst und Gemüse eingesetzt, um diese länger frisch zu halten.
  • E523 (Aluminiumammoniumsulfat) Festigungsmittel, das mit Eiweißen eine feste Verbindung eingeht.
  • E554, E555, E556 (div. Aluminiumsilikat) verhindern das Verkleben von trockenen Lebensmitteln wie Schmelzkäsescheiben, Salz, Süßwaren, Reis, Kaugummi, etc.

Auch Salzbrezeln enthalten einen sehr hohen Aluminiumanteil, da diese vor dem Backen in eine Salz-Lauge eingetaucht werden und dann auf Aluminium-Backblechen gebacken werden. Es wurden 10 mg pro Kilogramm Laugenbrezeln gemessen. Der Lebensmittelindustrie ist dieses bekannt, eine Umstellung würde aber Geld kosten.

Wie man Aluminium aus dem Körper ausleiten kann

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sagt “Bei gesunden Menschen wird Aluminium über die Nieren ausgeschieden. Bei Menschen mit Nierenerkrankungen, insbesondere chronischer Niereninsuffizienz, funktioniert dieser Ausscheidungsweg jedoch nicht ausreichend gut, so dass es zu Anreicherungen im Körper kommen kann. Aber auch bei gesunden Menschen kann sich das Leichtmetall im Laufe des Lebens im Körper, vor allem in der Lunge und dem Skelettsystem, anreichern.⁶

Aluminium mit Silizium ausleiten

Kollidiales Silizium, auch als Kieselsäure bekannt, bewirkt die Ausleitung von Aluminium und verhindert die erneute Aufnahme und Einlagerung von Aluminium in den Körper und dem Gehirn. Diese ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

Empfehlung: Einnahme von ca. 75 mg täglich. Ideal ist ein organisches Silizium in Kolloidform*.

Aluminium mit Apfelsäure und Magnesium ausleiten

Apfelsäure, besonders in Verbindung mit Magnesium (Magnesium Malate*), ist seit Ende der 1980er Jahre dafür bekannt, dass sie Aluminium ausleiten kann.

Apfelsäure überwindet die Blut-Hirn-Schranke und bindet dort Aluminium, indem sie das Aluminium mit dem Magnesium ersetzt. Apfelsäure ist natürlicherweise in frischen Äpfeln enthalten, aber auch in vielen anderen Früchten (Trauben, Quitten, Beeren), jedoch in besonders hohen Konzentrationen nur in den unreifen Früchten.

Im Apfelessig ist zwar Apfelsäure enthalten, doch überwiegt hier die Essigsäure, während Apfelsäure nur in verhältnismäßig geringen Mengen vorhanden ist.

Weitere Möglichkeiten für ein Aluminium-Detox

Aber auch Vitamin D, hochdosiertes Vitamin C, Selen* in Kombination mit Vitamin E, Folsäure*, Zink*, Chlorella* und Zeolithe* sollen beim Aluminium-Detox wirksam sein.

Quellenangaben:

1. ScienceDirect
2. World Cancer Reserch Fund
3. ResearchGate [4]
4. Department für Frauengesundheit
5. European Food Safety Authority
6. Bundesinstitut für Risikobewertung

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