Ayurveda

Ayurveda (Sanskrit, आयुर्वेद) bedeutet Wissenschaft vom Leben. Der Ursprung des Ayurveda liegt in Indien und Sri Lanka. Es ist eine ganzheitliche Philosophie, die sowohl die individuelle körperliche Konstitution der Person berücksichtigt, als auch Geist und Seele bzw. Bewusstsein. Diese werden in Dosha-Kategorien wie Vata, Pitta, Kapha eingeteilt. Ist ein oder mehrere Doshas aus dem Gleichgewicht, entsteht Krankheit. Für deren Heilung verwendet man im Ayurveda völlig natürliche Mittel und Methoden. Mit Hilfe von Reinigungskuren (Panchakarma), Kräuterheilkunde, Massagen, Ölanwendungen (z.B. Massagen, Einläufe) als auch eine konstitutionsgerechte Ernährungsform soll das Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Verdauungskraft (Agni) und die Ausleitung von Toxinen und Schlackstoffen (Ama). Es heißt, dass traditionell ein Ayurveda-Arzt nur dann bezahlt wurde, wenn der Patient gesund war. Am bekanntesten sind im Westen die Ölmassagen, die aber nur ein Segment im ayurvedischen Heilsystem darstellen. Es gehören darüber hinaus auch Yoga, Meditation, Atemübungen, Entspannung, Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Regeln zur Lebensführung dazu.