Geschmacksrichtungen Rasa Ayurvda
Ayurveda,  Health

Rasās: Bedeutung der 6 Geschmacksrichtungen im Ayurveda

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Rasās: Welche Rolle spielen die Geschmacksrichtungen im Ayurveda?

Die sechs Geschmacksrichtungen sind einer der wichtigsten Faktoren bei der ayurvedischen Ernährung. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Zusammenstellung von für jedes individuelle Dosha geeigneten Mahlzeit.

Der Geschmack ist im Ayurveda so wichtig, weil man damit die Wirkung bestimmen kann, die verschiedene Lebensmittel, Gewürze, Heilkräuter und Erfahrungen auf unseren innere Balance von Körper, Geist und Seele haben.

Die Geschmackrichtungen geben vor, ob ein Lebensmittel auf ein Dosha beruhigend, erhöhend oder neutral wirkt.

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Zuletzt aktualisiert am 13. Dezember 2023 .

Heilung beginnt beim Geschmack

Als ich in Dharamsala (Indien) beim Leibarzt des Dalai Lama war, der tibetische Medizin praktizierte, wurden mir ähnlich wie im Ayurveda handgemachte Kräuterpillen verschrieben. Darunter waren auch die sogenannten wertvollen (precious) Pillen, die einzeln in klitzekleine Stoffstücke gewickelt waren, um sie vor Lichteinwirkung zu schützen.

Hier wurde ausdrücklich betont, dass ich die erbsengroßen Pillen mit heißem Wasser einnehmen soll und sie ruhig auch etwas zerkauen soll.

Der Geschmack war bitter, was wir von Natur aus als unangenehm empfinden.
Doch ein Freund, der tibetische Medizin studierte betonte, das schon durch das schmecken der Pille über die Geschmacksnerven ein Teil der Heilung geschieht.
Wann man etwas bloß schmeckt, hat es schon einen Effekt auf den Körper.

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Rasā: Die Grundlagen des Geschmacks im Ayurveda

Laut Ayurveda ist es unglaublich wichtig, unsere Lebensmittel wirklich zu schmecken.

Rasā ist das Sanskrit-Wort für Geschmack. Rasā hat mehrere Bedeutungen, darunter: Gefühl/Stimmung, Essenz, Saft, Geschmack. Es steht auch für ästhetischen Geschmack zum Beispiel bei der Inneneinrichtung.

Ayurveda sieht Rasā als ein ungeheuer mächtiges therapeutisches Werkzeug, das nicht nur bestimmt, wie wir unser Essen erleben, sondern letztendlich den Gesamtgeschmack unseres Seins.

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Ayurveda kennt sechs Geschmäcker, von denen jeder eine entscheidende Rolle für unsere Physiologie, Gesundheit und unser Wohlbefinden spielt. Diese sind süß (madhura), sauer (amla), salzig (lavana), scharf/stechend (katu), bitter (tikta) und adstringierend (kashaya).

Der Geschmack kann uns also nicht nur viel darüber sagen, was wir zu uns nehmen, sondern auch über die körperlichen und energetischen Qualitäten, die wir dadurch aufnehmen.

Ayurveda lehrt uns, die Vielfalt der Aromen, denen wir jeden Tag begegnen, voll und ganz anzuerkennen, zu schätzen – sogar zu genießen. Nur dann können wir das Potenzial des Geschmacks wirklich nutzen, um positive Veränderungen in unserem Geist und Körper zu bewirken.

Geschmack und Emotionen im Ayurveda

Geschmack ist aus ayurvedischer Sicht eine lebendige Darstellung der Erfahrung: die Erfahrung der Substanzen, die wir aufnehmen zusammen mit und unsere eigene Erfahrung, wenn wir sie schmecken.

Ist dir bewusst, dass der Geschmack einer Speise oder eines Getränks auch deine Gefühle und Emotionen verändert? Das liegt auch an dem mit dem Geschmack verbundenen Dosha, das sich in deiner eigenen Natur (Prakritri), der Jahreszeit und Tageszeit verbindet.

Es gibt bestimmte Geschmäcker, die eindeutig mit einem Gefühl oder Erlebnis verbunden sind. Der frische Apfelkuchen oder Kartoffelsalat, der genau so wie bei Oma oder Muttern schmeckt. Das Restaurant-Essen, das genau so wie im Urlaub damals in dem Land schmeckt.

Süß wird beispielsweise mit Verlangen und seiner Befriedigung in Verbindung gebracht. Sauer steht für Neid, salzig für Gier, bitter für Trauer und Frustration, scharf für Wut und adstringierend für Angst.

Auch im täglichen Sprachgebrauch benutzen wir ständig Geschmacksrichtungen als Ausdruck für Gefühle. Ich bin richtig sauer auf dich. Das Baby ist so süß. Ich bekam eine bittere Abfuhr. Das ist ein scharfes Outfit.

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Zuletzt aktualisiert am 13. Dezember 2023 .

Die 6 Geschmacksrichtungen und ihre Qualitäten

Jeder weiß, dass einem von Essen einer Chili heiß wird und sie das Schwitzen fördert. Doch einige Menschen vertragen mehr als andere. Viele können nach zu scharfem oder zu fettigem Essen auch eine Vorhersage zu ihrer Verdauung machen.

Geschmack ist demzufolge eine Kombination aus den 5 Elementen und hat einige vorhersagbare Einflüsse auf Temperatur, Verdauung, Doshas, Emotionen und Geist. Ein Geschmack kann beruhigend oder anregend wirken. Er kann sogar in eine bestimmt Richtung fließen.

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Zuletzt aktualisiert am 13. Dezember 2023 .

Geschmacksrichtungen je Dosha und Jahreszeit

In einem Gericht sollen alle sechs Geschmackrichtungen vorkommen, wobei man aber den Fokus auf das individuelle Dosha und den aktuellem Zustand werfen sollte.

Auch die aktuelle Jahreszeite spielt hier eine Rolle.
Von etwa Oktober bis Januar ist Vata-Zeit, von Februar bis ca. Mai ist die Kapha-Phase, von Juni bis September ist in etwas die Pitta-Zeit.

An heißen Sommertagen sollte sich jedes Dosha und insbesondere gemischte Dosha-Typen besonders an den Empfehlungen für Pitta orientieren.

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Vata Empfehlungen

Vata sollte bevorzugen:  ölig, salzig, sauer, schwer, süß, warm
Vata sollte reduzieren: adstringierend, bitter, kalt, leicht, trocken

Pitta Empfehlungen

Pitta sollte bevorzugen: adstringierend, bitter, kühl, schwer, süß
Pitta sollte reduzieren: leicht, salzig, sauer, scharf, zu ölig

Kapha Empfehlungen

Kapha sollte bevorzugen: adstringierend, bitter, leicht, trocken, warm, würzig
Kapha sollte reduzieren: kalt, ölig, salzig, sauer, schwer, süß

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Zuletzt aktualisiert am 13. Dezember 2023 .

Tabelle der 6 Geschmacksrichtungen Ayurveda

Geschmack Element Qualität Harmonisiert Erhöht
Süß Erde & Wasser schwer, feucht, kalt Vata & Pitta Kapha
Salzig Wasser & Feuer schwer, feucht, warm Vata Kapha & Pitta
Sauer Erde & Feuer schwer, feucht, warm Vata Kapha & Pitta
Scharf Feuer & Luft leicht, trocken, heiß Kapha Pitta & Vata
Bitter Luft & Äther leicht, trocken, kalt Kapha & Pitta Vata
Adstringierend Luft & Erde leicht, trocken, kalt Kapha & Pitta Vata

Einteilung der 6 Geschmacksrichtungen

Bei der Einteilung der Geschmäcker unterscheidet sich die Elemente, Energien, mentale und emotionale Eigenschaften, Vor- und Nachteile, Verdaubarkeit und vieles mehr.
Es ähnelt in vielen Bereichen der Einteilung nach den 5 Elementen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Auch wenn du instinktiv weiß, was mit jedem Geschmack zu tun ist, bedeutet das nicht, dass dein Verstand die Geschmäcker wirklich versteht und sie unterscheiden kann.
Es kann einige Zeit dauern, den Geist zu trainieren, um jeden Geschmack zu verstehen und zu unterscheiden.

Die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig verstehen die meisten am einfachsten. Der Großteil der verarbeiteten Lebensmitteln besteht aus diesen drei Geschmäckern.

Bitter und adstringierend sind Geschmacksrichtungen, die in unserer modernen Ernährung leider häufig fehlen. Beide Geschmacksrichtungen kommen in Lebensmitteln oft zusammen vor. Dazu gehören oft Heilkräuter.

Zusammenfassend bauen süße, saure und salzige Geschmäcker Gewebe auf, wärmende, scharfe, bittere und adstringierende Geschmäcker Gewebe abbauen.

Wir alle müssen jeden Tag Gewebe und Zellen sowohl aufbauen als auch abbauen, da der Stoffwechsel Abfallprodukte erzeugt und durch neue Zellen ersetzt werden müssen. Einige Menschen benötigen mehr Auf- oder Abbau als andere.

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Zuletzt aktualisiert am 13. Dezember 2023 .

Süß (Madhura)

Elemente: Erde & Wasser

Eigenschaften: schwer, feucht, kalt/kühlend, ölig und schwer. Baut das Gewebe des Körpers auf.

Dosha: Erhöht Kapha, reduziert/ausgleichend Vata und Pitas.

Positiv: In der richtigen Balance fördert Süße Energie, Stabilität, Vitalität, Zufriedenheit, Verbundenheit und Liebe.
Süße erdet die nervöse Energie von luftigem Vata und beruhigt Pittas verstärktes Verdauungsfeuer mit seiner kühlen wässrigen Natur, während es eine gesunde Körpermasse fördert. Süße kann Wut und Angst besänftigen.

Negativ: Kann Kapha verschlimmern. Fördert Diabetes, Husten, Schleim, Lethargie, Schwellungen, Schweregefühl, Übergewicht und Verstopfung.
Da süße Geschmäcker Gewicht, Masse und Feuchtigkeit im Körper erhöhen, sollten Kaphas, die abnehmen wollen, die Aufnahme von süßen Nahrungsmitteln reduzieren.

Lebensmittel: Ahornsirup*, Butter*, Cashewnüsse*, Datteln*, Fisch, Ghee, Honig*, Karotten, Kokosnussprodukten, Kürbis*, Lakritze, Macadamianüsse*, Mandeln*, Milch, Reis, Reismalzsirup*, rote Beete, Süßkartoffeln*, Süßspeisen, Weizen* und die meisten Früchte.

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Salzig (Lavana)

Element: Wasser & Feuer

Eigenschaften: schwer, feucht, heiß/wärmend. Hilft, die Feuchtigkeit im Körper zu halten, schafft mehr Volumen, indem er Wasser zurückhält.

Dosha: Erhöht Kapha und Pitta, reduziert/ausgleichend Vata.

Positiv: Salz ist ein Vitalstoff, der Energie spendet, das Wachstum fördert, Elektrolyte ausgleicht, den Appetit anregt und den Geschmack schmackhafter macht.
Bei Vatas stimuliert Salz die Verdauung, bringt Wärme in den Körper und versorgt Organe und Gewebe mit Feuchtigkeit.
Emotional verbessert es den Geschmack des Lebens, weckt Interesse und Enthusiasmus, baut Mut auf und stärkt das Selbstvertrauen. Salziger Geschmack gleicht Vata aus. Es intensiviert Gedanken und Emotionen, beflügelt die Inspiration, fördert den Mut

Negativ: Kann Kapha und Pitta verschlimmern. Bei bereits wässrigen Kaphas kann dies zu übermäßiger Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme und Schwellung führen.
Das Feuerelement in salzigen Speisen fügt Pitta zu viel Wärme hinzu, was zu Hyperaktivität und Bluthochdruck führt.
Kann zu Erbrechen, Austrocknung, Nierenschäden, Wassereinlagerungen, Blutungen, Übersäuerung, Haar-/Zahnverlust beitragen.

Lebensmittel: Verwende bevorzugt Himalaya- und keltische Meersalze*, die eine Vielzahl von Spurenelementen enthalten. Von Natur aus salzige Lebensmittel sind Algen*, Feta Käse*, Fisch aus Salzwasser, Hartkäse*, Miso*, Nährhefe*, Sojasauce*, Spinat und Tamari*.

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Sauer (Amla)

Element: Erde & Feuer

Eigenschaften: schwer, feucht, heiß/wärmend, ölig. Baut das Gewebe auf und verleiht dem Körper Masse.

Dosha: Erhöht Kapha und Pitta, reduziert/ausgleichend Vata.

Positiv: Sauer stimuliert die Speichelsekretion, den Appetits, die Verdauung und die Ausscheidungen.
Psychologisch gesehen belebt es den Geist und schärft die Sinne, wodurch sowohl das kritische Denken als auch das Verständnis verbessert werden. Es fördert geistiges Bewusstsein, Stabilität und Mitgefühl.
Sauer hilft auch, Mineralien wie Eisen aus der Nahrung zu extrahieren. Sauer beruhigt Vata.

Negativ: Kann Pitta und Kapha verschlimmern. Vatas werden merken, dass saure Lebensmittel die empfindliche Verdauung anregen, während Pittas feststellen, dass diese Lebensmittel sie mit zu viel Hitze überschwemmen, was die Verdauung anheizt und Reflux und Darmentzündungen verursacht.
Ein Überschuss an Säure für Kaphas fördert die Schwere aufgrund von Wassereinlagerungen. Es kann zu Blutverunreinigungen, Muskelschwund, Brennen, Wut und Neid beitragen.

Lebensmittel: eingelegte Gurken*, Essig*, fermentiertes Gemüse*, Grapefruit*, Hagebutten*, Joghurt*, Limetten*, Sauerkraut*, Tamarinde*, Zitronen* und sauren Beeren.

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Scharf/Stechend (Katu)

Element: Feuer & Luft

Eigenschaften: leicht, trocken, heiß/wärmend. Erzeugt Bewegung, schmilzt kalte Ansammlungen und verbrennt Abfallprodukte.

Dosha: Erhöht Vata und Pitta, reduziert/ausgleichend Kapha.

Positiv: Scharfe Aromen in der richtigen Balance helfen der Verdauung und dem Kreislauf, lösen überschüssiges Fett und eliminieren es aus dem Körper.
Sie steigern die Begeisterung, Mut und Kreativität, die Wahrnehmung und die geistige Klarheit. Intensiviert Gedanken und Emotionen, beflügelt die Inspiration.
Die Trockenheit und Leichtigkeit des scharfen Geschmacks machen sie beruhigend für das KaphaDosha, steigern die Durchblutung und Verdauung, entfernen toxische Ablagerungen in den Organen. Schärfe verbessert auch den Stoffwechsel und lindert Muskelschmerzen.

Negativ: Zu viel Schärfe erhöht die geistige und körperliche Reizung von Vata und erzeugt Entzündungen bei Pittas. Kann zu Austrocknung, Blutungen, Erbrechen, Haar-/Zahnverlust, Nierenschäden, Übersäuerung und Wassereinlagerungen beitragen.

Lebensmittel: Chilis*, Ingwer*, Knoblauch*, Meerrettich*, Nelken*, Peperoni*, Rettich*, Senf*, schwarzer Pfeffer*, Tulsi*, Wasabi* und Zwiebeln*.

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Bitter (Tikta)

Element: Luft & Äther

Eigenschaften: leicht, trocken, kalt/kühlend, leer, subtil und weit. Unterstützen den Körper beim Abbau von Ansammlungen und Geweben.

Dosha: Erhöht Vata, reduziert/ausgleichend Pitta und Kapha.

Positiv: Bitterer Geschmack trägt zur Entschlackung, Entwässerung, Abfallbeseitigung und Entgiftung bei.
Er hat antibakterielle und antivirale Eigenschaften und können auf mentaler Ebene die Erweiterung von Kreativität, Introspektion und die Fähigkeit, über das eigene Denken nachzudenken fördern.
Bitterer Geschmack verringert Pitta und Kapha.

Negativ: Bitterer Geschmack erhöht Vata. Vatas reagieren empfindlich auf emotionale Ungleichgewichte, daher bedeutet die leere, abwesende Natur von Äther und Luft in bitteren Geschmacksrichtungen, dass sie Vatas anfällig für Gefühle von Isolation, Trauer, Einsamkeit und Leere und die körperlichen Folgen machen, die mit diesen Zuständen einhergehen.
Auf der anderen Seite wird Pitta durch bittere Geschmäcker beruhigt und gekühlt, die eine feurige Verdauung zähmen und eine giftige Leber reinigen.
Bei starken Kaphas sorgen bittere Lebensmittel für eine Entgiftung und reduzieren die Fett- und Wassereinlagerungen, was sie wichtig für Kaphas macht, die abnehmen und sich richtig für ihre Figur ernähren möchten.

Lebensmittel: Artischocke*, Aubergine, Bittermelone*, Brokkoli*, Chicorée, Grapefruit*, grüner und schwarzer Tee*, Grünkohl*, Hopfen*, Kaffee*, Kamille*, Kohl*, Kurkuma*, Löwenzahn*, Mangold, Oliven*, Radicchio*, Rucola*, Spinat, Spitzkohl, Wegwarte*, Wirsing*,  Zucchini*.

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Adstringierend (Kashaya)

Element: Luft & Erde

Eigenschaften: leicht, trocken, kalt/kühlend und zusammenziehend. Unterstützen den Körper beim Abbau von Ansammlungen und Geweben und reduziert Feuchtigkeit.

Dosha: Erhöht Vata, reduziert/ausgleichend Pitta und Kapha.

Positiv: Adstringierend ist verantwortlich für geistige Reinigung, Zentrierung, Entstauung, Bekämpfung von Entzündungen sowie körperliche und emotionale Stärke.
Adstringierende Aromen erhöhen Vata und verringern Kapha und Pitta.

Negativ: Aufgrund der Luftigkeit adstringierender Lebensmittel können sie in Vatas Blähungen, Verdauungsstörungen, Resorptionsstörung, Angst und Unruhe verschlimmern.
Kaphas wird Linderung von Schwäche und Schlaffheit im Körper erfahren und Linderung von Austrocknung bei Wassereinlagerungen und fettiger Haut.
Adstringenz kühlt Pitta, verringert Entzündungen und vermittelt ein Gefühl von Erdung und Organisation.

Lebensmittel: Alfalfa-Sprossen, Basilikum, Blumenkohl, grünen Bohnen, Brokkoli*, Cranberrys*, Dill*, unreife Früchte, Granatäpfel*, viele Hülsenfrüchten, Koriander, Kümmel*, Kurkuma*, Lorbeerblätter*, Mangold, Majoran*, Mohn*, Muskatnuss*, Okras*, Petersilie*, Rosenblätter*, Rosmarin*, Safran*, schwarzer Tee*, Spinat.

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