Ghee-ayurvedische Wunderwaffe
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Ghee – die ayurvedische Wunderwaffe

Ayurvedische Wirkung: Vata →   Kapha ↑  Pitta →

Vata, Pitta, Kapha - welches ist dein Dosha (Dosha-Test)
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Was ist Ghee (Butterschmalz bzw. Butterreinfett)

Buchtipp*

Ghee ist Lebensmittel und ayurvedische Medizin in einem. Ghee wird durch das Erhitzen von Butter und das Abschöpfen von Milcheiweiß und Milchzucker geklärt/gereinigt. Manche nennen es auch Butterschmalz bzw. Butterreinfett.
Da der Milchzucker entfernt wird, ist Ghee auch bei Milcheiweiß- oder Laktoseintoleranz verträglich.
Es ist auch ideal zum Kochen, das sein Rauchpunkt bei + 250° C. liegt.
Im Gegensatz zu Butter enthält Ghee einen höheren Anteil an Linolsäure* (eine der wichtigsten ungesättigten und essenzielle Omega-6-Fettsäuren).

Ghee ist in der indischen Küche nicht wegzudenken. In all den Jahren, die ich in Indien verbracht habe, wurde bei Freunden zu Hause immer mit hausgemachtem Ghee gekocht.

Wem das Rezept unten zu aufwendig ist, kann Ghee auch in Bio-Qualität » hier bestellen*.

Aufbewahrung

Ghee kann ohne Kühlung bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Immerhin gibt es in Indien Ghee erheblich länger als Kühlschränke.
Achtung: Bei der Entnahme darf kein Wasser in den Behälter geraten (z.B. feuchter Löffel oder Hände), da dieses  die Voraussetzungen für Bakterienwachstum schafft.

Mit der Zeit sollen die medizinischen Qualitäten des Ghee’s sogar besser werden!

 

Wirkungsweise

Warum du mit Ghe kochen solltest
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Aus ayurvedischer Sicht soll es Speisen leichter verdaulich machen. Häufig wird das Ghee mehrere Stunden mit ayurvedischen Heilkräutern gekocht, da es auf diesem Wege besser zu den tieferen Gewebeschichten transportiert werden kann. Es wird sowohl innerlich wie äußerlich abgewendet, wird als so rein angesehen, dass man es direkt auf Augen oder Schleimhäute geben kann. Indischer Kajal* enthält ebenfalls Ghee und hat somit nicht nur einen kosmetischen, sondern auch einen kühlenden Effekt.

Ghee stärkt das Verdauungsfeuer und verbessert die Nährstoffaufnahme und -assimilation. Es nährt die Ojas (subtile Essenz aller Körpergewebe), stärkt Gehirn, Nervensystem, fördert die Konzentration und hilft gegen Blutarmut. Es wirkt entgiftend, befeuchtet das Bindegewebe und macht den ganzen Körper insgesamt flexibler.
Es enthält die Vitamine A, D, E, K2, B3 und die Mineralstoffe Natrium, Calcium, Phosphor, Magnesium sowie Eisen. Der Anteil an ungesättigten Fettsäuren liegt bei ca. 20 – 25%.

Persönliche Erfahrung mit medizinischem Ghee

Ghee zum Frühstück
Ghee zum Frühstück

Bei jeder mehrwöchigen Panchakarma-Kur musste ich narütlich an bestimmten Tagen vor dem Frühstück warmes, mediziniertes Ghee trinken. Und ich bin so gar kein Fan von Butter oder Margarine auf Brot. Es fiel mir wirklich schwer diesen Becher voll warmen Ghee runter zu kriegen.

Ich hatte durch ein schulmedizinisches Medikament ein sehr aufgeschwemmtes Gesicht bekommen, was auch durch einen Wirkstoffwechsel nicht wegging. Erst nach der Einnahme des Ghee’s in der ersten Panchakarma-Woche, bekam ich mein normales Gesicht zurück. Ich denke, dass es Toxine gibt, die nicht mit Wasser o.a. aus unserem Körper gelöst werden können und erst durch das Ghee gelöst werden; dadurch in den Blutkreislauf gelangen und dann bei der Purgation (Abführung) über den Darm ausgeschieden werden.
Trotz meiner großen Abneigung würde ich es wieder einnehmen.

 

Äußere Anwendung

Es wurde mir auch für eine Woche auf die sauberen Fußsohlen aufgetragen und mit einer kleinen Bronzeschale* über die Fußsohlen gerieben (Kansa Vatki-Massage), bis mir sozusagen das heiße Pitta aus den Fußsohlen gezogen wurde (Pitta ist mein Prakritri). Das Pitta wurde dadurch als schwarze Ausscheidung auf dem Taschentuch sichtbar.

Das ist mein Pitta, durch Ghee aus dem Fuß

Foto oben: Rainer Zenz @ Wikipedia

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