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Chakras: die 7 Energiefelder des Körpers

8. November 2016
7-Chakras-Meditation-Yoga

Vielleicht hast du schon mal in einem Meditations-Workshop oder Yogakurs von den Chakras gehört. Oder hast du dich auch einfach nur gewundert, was du da spürst, wenn du beispielsweise deine Hand auf dein Brustbein legst und es sich pulsierend, warm strömend oder einfach nur wohlig anfühlt.

Was genau sind Chakras?

Die Chakras sind feinstoffliche Energiewirbel im Körper als auch außerhalb des Körpers. Chakras haben in verschiedenen spirituellen Bereichen wie dem Yoga, Meditation, Tantra, Reiki und in Heilsystemen wie TCM, Ayurveda seit Jahrtausenden ihren Stellenwert. Auch in westlichen Körpertherapien wie der Bioenergetik, Aura Soma und der Alexander-Technik tauchen sie immer wieder auf.

Der Begriff Chakra bedeutet im Sanskrit soviel wie Rad oder Wirbel und taucht erstmals in der vedischen Literatur um 2.000 vor Christus auf. Diese „Räder“ nehmen die Energien (Prana) von außen auf und verteilen sie über die feinstofflichen Nadis bzw. Meridiane im Körper. Ebenso wird Energie, die nicht mehr benötigt wird, durch die Chakras wieder ausgeschieden. Dabei kann sich die Drehrichtung bei Männern und Frauen unterscheiden.

Wieviele Chakras gibt es?

Alle mir bekannten Traditionen sprechen von sieben Hauptchakras. Jedes der sieben Hauptchakras besitzt entsprechende seelische Aspekte und Schattenaspekte sowie körperliche Zuordnungen. Sie können z.B. durch Meditationen und Yoga-Übungen nachhaltig beeinflusst werden. Es gibt weitere Nebenchakras wie z.B. in den Händen, Füßen sowie weitere im Kopfbereich und der Aura. Ich werde mich in diesen Beiträgen (nächste Woche gibt es eine Fortsetzung) aber nur mit den bekannten sieben Hauptchakras befassen.

Eines vorweg: es gibt unzählige bildliche Darstellungen und Beschreibungen von dem Sitz der jeweiligen Chakras. Da ich in verschiedenen Techniken ausgebildet bin, wurde mir der Sitz bestimmter Chakras in verschiedenen Positionen beigebracht.
Daher rate ich dir, glaube nur das, was du selbst spürst! Wenn du also eine Anleitung hast, die sagt, lege deine Hand auf dein Zwerchfell (Manipura) und du spürst da aber nur wenig, dann wandere 5-10 cm hoch oder runter, bis du eine stärkere Resonanz spürst.

Der feinstoffliche Hauptkanal des Chakra-Systems verläuft beginnend mit dem Steißbein an der Wirbelsäule entlang bis zur Halswirbelsäule und verbindet die ersten fünf Chakras miteinander. Auch die oberen Chakras sind durch Kanäle (Nadis) miteinander verbunden. Sind diese Kanäle durch innere Blockaden verstopft, wird der freie Energiefluss behindert. Dieses kann langfristig körperliche oder seelische Krankheiten verursachen.
Durch intensive Meditation, Yoga oder Reiki können diese Kanäle wieder gereinigt und geöffnet werden.

Traditionell werden die Chakras als Lotosblüten mit unterschiedlichen Blütenzahlen dargestellt, wobei die Anzahl der Blütenblätter auch der Anzahl der von ihnen jeweils ausgehenden Energiekanäle entspricht.

Übrigens
ein Chakra-Rad ist auch Symbol auf der indischen Flagge.

Bedeutung der einzelnen Chakras

Den einzelnen Chakras werden verschiedene Bereiche der Natur zugeordnet. Hierbei handelt es sich um Überlieferungen über die Elemente, Sinnesfunktionen, Organe, physiologische Nervengeflechte und Drüsen, Farben, Heilsteine, Tiere, Symbole, Bedürfnisse, Mantras und Töne. Darüber hinaus sind den einzelnen Chakras verschiedene Fähigkeiten und Kräfte zugeordnet.
Zudem wird jede Lebensphase einem bestimmten Chakra zugeordnet und sogar der Schlaf vermag einiges über den Entwicklungsstand der Chakras auszusagen.

 

Bild: Pieter Weltevrede

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