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Warum jeder mal eine Parasitenkur machen sollte

9. August 2016
Warum jeder mal eine Parasitenkur machen sollte

Parasiten sind kein besonders angenehmes Thema. Meine erste Parasitenkur hatte ich im Jahr 2004 gemacht. Ich hatte einen langen Weg mit allen möglichen Ärzten hinter mir um eine Antwort auf meine chronischen Verdauungsbeschwerden zu finden. Hausarzt, Internist, zwei bis drei Gastroenterologen, Spiegelungen, Ultraschall und Laboruntersuchungen – alles ohne Befund, zumindest aus schulmedizinischer Sicht.

Also wandte ich mich an die Alternativmedizin und fand über die Victor-Meridian-Analyse einige Antworten. Dort wurden zwei Parasiten festgestellt – einer in der Bauchspeicheldrüse und einer in der Leber. Das in meine Blutwerte diesbezüglich nichts zu finden war, erklärte der Heilpraktiker mir damit, dass ein Blutbild viele Erkrankungen erst anzeigt, wenn es längst zu spät ist. Diese Tatsache holte mich in meinem Leben noch öfters ein. Deshalb rate ich jedem, sich nach Laboruntersuchungen einen Ausdruck mitgeben zu lassen und sich dort die Werte selbst durchzusehen. Oftmals ist man schon irgendwo an der Ober- oder Unterkante und kann einer weiteren Verschlechterung zum Beispiel durch Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin- und Mineralmangel oder Ernährungsumstellungen vorbeugen.
Der Heilpraktiker empfahl mit als Abhilfe eine rein pflanzliche Parasitenkur nach Dr. Hulda Clark.

Über Dr. Hulda Clark

Dr. Hulda Clark war eine kanadische Ärztin, die sich in ihrem Studium besonders auf die Biophysik und die Zellphysiologie konzentrierte. In den USA eröffnete sie eine Praxis in Ernährungsberatung in Ergänzung zu ihrer Forschung an der Universität von Indiana.
In ihrer Beratungstätigkeit und unabhängige Forschung konzentrierte sie sich auf alle Aspekte menschlicher Erkrankungen, besonders aber der von Krebs. Dabei fand sie heraus das alle an einer Krebsform Erkrankten auch einen bestimmten Parasiten im Körper hatten. Ähnliche Erkenntnisse erlangte sie bei HIV-Patienten. Sie entwickelte verschiedenen Reinigungskuren, die alle rein pflanzlich sind und entwickelte eine Frequenzbehandlung namens “Zapper”. Die Bauanleitung dafür stellte sie in ihren Büchern vor.

Wie Parasiten in den Körper gelangen

Parasiten scheinen mit extremen Schmutz und schlechter Hygiene zu tun zu haben. Doch tatsächlich sind Parasiten auch hierzulande weit verbreitet, beispielsweise kann man Parasiten bekommen durch:

  • Schuhsohlen von Straßenschuhen (nicht berühren)
  • (Haus-)Tiere
  • Zeckenbisse
  • In manchen Ländern Leitungswasser (z.B. Amerika)
  • Fleischverzehr (besonders Mett und rohes Hack)
  • Fischverzehr (besonders Sushi)
  • Lebensmittel vom Fußboden aufheben und essen (Kinder)
  • Wildgepflücktes am Wegesrand (z.B. Beeren oder Kräuter, Gräser)
  • Bio-Obst und Gemüse (da diese nicht mit chemischen Düngern sondern mit tierischen Düngern behandelt werden, besteht dadurch Parasiten-Gefahr. Also alles stets gut abwaschen.)

Warum Parasiten schädlich sind

Da wir alle nun mal essen, sind Parasiten ein Thema, das jeden betrifft. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt Parasiten unter die sechs schädlichsten Infektionstypen des Menschen. Parasiten können durch Blut, Speichel, Sperma und Muttermilch übertragen werden.

Parasiten nisten sich im Körper ein und ernähren sich von menschlichem Gewebe und der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Wie mein HP so schön sagte – ich habe nicht mich, sondern den Parasiten mit der teurer Bio-Nahrung gefüttert.

Familienmitglieder haben fast immer dieselben Parasiten. Deshalb sollten alle Familienmitglieder oder Lebenspartner die Kur zusammen machen. Im menschlichen Körper können mehr als 300 Parasitenarten leben.

Parasiten können mikroskopisch klein oder über 10 Meter lang sein. Der bekannteste Parasit ist der Bandwurm, obwohl mir der Hamburger Gastroenterologe nach meiner Selbstbehandlung sagte, dass es sich mit Parasiten nicht auskennen würde (?!).

Parasiten können – häufig gemeinsam mit verschiedenen Umweltgiften (u.a. Amalgamfüllungen, Impfungen) – für eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich sein.

Parasiten geben Giftstoffe an den menschlichen Körper ab. Diese können Entzündungen hervorrufen, das Nervensystem belasten, das Immunsystem schwächen und den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen.

Wer von Reizdarmsyndrom, Autoimmunkrankheiten, Crohn’s, Fibromyalgie, Arthritis, Unfruchtbarkeit, Asthma, Herpes oder Nebennierenschwäche betroffen ist, sollte am besten hier anfangen. Selbst Diabetes, Migräne, Tinnitus und MS bringt Dr. Clark in Zusammenhang mit Parasiten.

Parasiten bei Haustieren

dogloverWer einen Hund oder eine Katze hat, sollte diese alle 3 Monate bis ein mal im Jahr entwurmen. Dieses ist abhängig davon, ob der Hund beim Spaziergang sich über Lebensmittel und Unrat her macht oder ob Babys oder ältere Menschen mit im Haushalt leben. In Großteilen der öffentlichen Sandkästen in Deutschland wurden infektionsfähige Spulwurm-Eier gefunden.
Laut einer Studie haben 20% aller Hunde Spulwurm-Eier im Fell.

Durchführung einer pflanzlichen Parasitenkur

Die Parasitenkuren habe ich mit den Produkten vom Dr. Clark Institut durchgeführt. Viele der verwendeten Kräuter wurden schon von Naturvölkern zu diesem Zweck eingesetzt. Die Kur dauert 18 Tage plus anschließende Erhaltungsdosen. Wie oben erwähnt, sollten alle Familienmitglieder und Haustiere die Kur zusammen machen, da man sich ansonsten gleich wieder ansteckt.

Schwarznussschalen (Juglans Nigra)

Wurden bereits von den Indianern als wurm-, bakterien-, viren- und pilztötendes Heilmittel verwendet. Ihre Wirkstoffgruppen sind Juglon, Tannine und Jod. Die Schwarzwalnusstinktur tötet die erwachsenen Stadien der Parasiten ab.

Wermut (Artemisia Absinthum)

Verfügt über wurm-tötende Eigenschaften und hilft bei eine schwache und unteraktiven Verdauung. Wermut vermehrt die Magensäure und die Gallenflüssigkeit-Produktion, verringert Blähungen und beseitigen Parasitenlarven. Schwangere, stillende Mütter und Kleinkinder sollten kein Wermut einnehmen!

Gewürznelken (Eugenia Caryophyllata)

Hat wurm-, pilz-, viren- und entzündungshemmende Eigenschaften. Mildert (Zahn-)Schmerzen und beseitigen die Parasiteneier. Nelken aus dem Gewürzregal sind leider nicht frisch genug, um noch wirksam zu sein. Allergische Reaktionen gegen den Inhaltsstoff Eugenol sind selten. In konzentrierter Form können die Öle in Nelken Schleimhäute irritieren. Die Einnahme großer Mengen sollten in Schwangerschaft und Stillzeit vermieden werden.

Nur wenn diese drei Kräuter zusammen genommen werden, können die Parasiten und deren Eier wirklich getötet werden.

Da die sterbenden Parasiten bei dieser Kur ihre Giftstoffe wie Ammoniak an den Körper abgeben, ist es sinnvoll dem Körper bei der Ausscheidung dieser Gifte zu unterstützen.
Ornithin und Arginin sind zwei natürliche Aminosäuren, welche Ammoniak aus dem Körper ausleiten. Ammoniak führt zu Schlaflosigkeit. Daher wird die Einnahme von Ornithin am Abend und Arginin am Morgen bei der Parasitenkur empfohlen.

Das komplette Dr. Clark Kur-Paket beinhaltet all diese Wirkstoffe im Set für ca. € 100,- und kann über das Internet bezogen werden.

Die dem Set beiliegende Dosierempfehlung schlägt eine langsam ansteigende Konzentration vor. Dadurch können auch Leute mit empfindlichem Magen dieses Programm durchführen und es können Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Wer unempfindlich ist, kann direkt mit der höchsten Konzentration einsteigen.

Anschließend nimmt man eine wöchentliche Erhaltungsdosis, bis das Kur-Set aufgebraucht ist.

Da Dr. Clark nach Erscheinen ihres Buches mit der kurzen Haltbarkeit der Schwarznuss-Tinktur nicht zufrieden war, hatte sie nach weiteren Forschungen ihre Kur um folgende Punkte ergänzt:

1. Ozonisiertes Olivenöl (2 bis 3 EL täglich)
2. L-Cystein (500mg pro Kapsel 3x täglich)
3. Plus evtl. CoEnzym Q10 (4Tage eine Kapsel je 400mg täglich und am fünften Tag 2 – 3000mg)

Tipps und Hinweise zur Parasitenkur

  • Die Parasitenkur nicht während Schwangerschaft und Stillzeit durchführen.
  • Ernähre dich währende der Parasitenkur basisch um den Körper zu entsäuern.
  • Falls du täglich Medikamente einnimmst, bespreche mögliche Wechselwirkungen mit einem Arzt.
  • Vermeide während der gesamten Parasitenkur jeglichen Alkohol.
  • Bei Verstopfung konsultiere umgehend einen Arzt, da die Gifte nicht aus dem Körper ausgeschieden werden.
  • Verbanne Produkte mit Schadstoffen aus deinem Leben und lasse diese nicht mehr an den Körper.
  • Vermeide Plastikverpackungen, Wasser in Plastikflaschen.
  • Ergänzend kann man Parasiten zappen.
  • Wasche dir häufig die Hände, besonders nach dem Einkaufen, Kontakt mit Menschen oder Tieren.
  • Niese und Huste nicht in deine Hand bzw. wasche diese sofort.
  • Vermeide das deine Hände mit dem Mund und Lippen in Berührung kommen.
  • Wasche deine Unterhosen bei 90° C oder verwende bei empfindlichen Materialien einen Hygiene-Spüler. Toilettenpapier ist keine hygienische Reinigung und die Keime übertragen sich auf alle mitgewaschenen Teile. Glaube nicht an die Versprechen der Waschmittelhersteller.
  • Desinfiziere täglich deinen Spülbürste, Wischlappen und Topfschrubber mit kochendem Wasser.
  • Teppiche sind Keimfänger, besonders wenn diese mit Straßenschuhen betreten werden.
  • Führe vor und/oder nach der Parasitenkur eine Darmreinigung durch.
  • Nach der Parasitenkur ist vor der Parasitenkur 😉

Quelle und Buchtipps zur Parasitenkur:

Heilung ist möglich, Dr. Hulda Clark
The Cure for all Cancers, Dr. Hulda Clark

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paperblogAwarded

  1. Vielen Dank für euren nützlichen Beitrag.

    Ich bin bereits länger ein stiller Leser. Und heute musste mich mal zu Wort melden bzw.
    mich mal bedanken.

    Macht genauso weiter, freue mich bereits jetzt schon auf die nächsten Artikel

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