Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni
Ayurveda,  Ernährung,  Health

16 Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni

Die Ursache vieler Krankheiten liegt im Darm und kann durch Berücksichtigung der Ernährungstipps aus dem Ayurveda verbessert oder gar geheilt werden. Wer sich um ein kräftiges Verdauungsfeuer als um gute Verdauungskraft kümmert, ist in der Lage die Nahrung vollständig zu verdauen ohne dass unverdaute Nahrungsreste das System belasten und verschlacken.

Im Ayurveda wird ein besonderer Schwerpunkt auf eine Verdauungsfeuer- (Agni-) anregende Ernährung gelegt, die somit für weniger Stoffwechselschlacken (Ama) sorgt.

Die wichtigsten Ernährungsempfehlungen des Ayurveda, für jedes Dosha:

  1. Esse nur, wenn du wirklich Hunger hast. Zwischen den Mahlzeiten sollte mindestens 3-4 Stunden Abstand liegen, damit die vorherige Mahlzeit bereits verdaut ist. Dazwischen soll man nicht snacken.
  2. Die Hauptmahlzeit sollte Mittags eingenommen werden. Dann ist das Verdauungsfeuer am stärksten.
  3. Frühstück und Abendessen sollten leicht sein.
  4. Esse abends nicht zu spät (nicht nach 18:00 Uhr) und vermeide schwere Nahrungsmittel wie beispielsweise Fleisch, Wurst, Fisch, Joghurt, Käse, Buttermilch und Quark. Ideal ist eine vegetarische Suppe.
  5. Esse in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Dabei keine Ablenkung wie Fernsehen, Internet, Lesen oder intensive Gespräche.
  6. Jede Mahlzeit sollte folgende drei Eigenschaften haben: warm, befeuchtend (ölig) und darauf achten, dass es keine entgegengesetzten Eigenschaften hat (z. B. heißes und kaltes gleichzeitig).
  7. Jede Mahlzeit sollte frisch zubereitet, wohlschmeckend und bekömmlich sein.
  8. Aufgewärmte oder abgestandene Nahrungsmittel ebenso wie Mikrowellenkost vermeiden.
  9. Eine Mahlzeit sollte zum Großteil aus gekochter Nahrung bestehen, da diese vom Körper leichter verwertet werden kann. Rohkost/Salate nur als Vorspeise oder Beilage.
  10. Idealerweise sollte eine Mahlzeit die folgenden 6 Geschmacksrichtungen beinhalten: süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb. Diese haben einen Einfluss auf das feine innere Gleichgewicht.
  11. Passe die Mahlzeiten der Region und dem Klima an. Zum Beispiel sollte im Sommer Pitta (das Feuerelement) nicht auch noch durch erhitzende Gewürze (z. B. Chili oder Ingwer) angefacht werden.
  12. Honig sollte nicht erhitzt oder zum Kochen und Backen verwendet werden. Er wirkt dann im Magen wie Kleister/Leim.
  13. Nicht überessen, der Magen sollte nach dem Essen nur zu etwa 3/4 voll sein.
  14. Falls man trinken muss, trinke nur kleine Schlucke. Getränke schwächen die Verdauung, da die Magensäure dadurch verdünnt wird.
  15. Bleibe nach dem Essen noch 5-10 Minuten sitzen.
  16. Nach dem Essen mindestens 30 Minuten nicht Duschen oder Baden, da dieses das Verdauungsfeuer schwächt.

» Ayurveda-Literatur zum Weiterlesen*

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