Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni
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19 Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni

19 Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni 1 Manu Sarona health mind spirit19 Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni 2 Manu Sarona health mind spiritDie Ursache vieler Krankheiten liegt im Darm und kann durch Berücksichtigung der Ernährungstipps aus dem Ayurveda schnell und effektiv verbessert oder gar geheilt werden. Wer sich um ein kräftiges Verdauungsfeuer also somit um gute Verdauungskraft kümmert, ist in der Lage die Nahrung vollständig zu verdauen ohne dass unverdaute Nahrungsreste das System belasten und dieses verschlacken.

Im Ayurveda wird ein besonderer Schwerpunkt auf eine Verdauungsfeuer– (Agni-) anregende Ernährung gelegt, die somit für weniger Stoffwechselschlacken (Ama) sorgt.

Die wichtigsten Ernährungsempfehlungen des Ayurveda, für jedes Dosha:

19 Ayurvedatipps für gute Verdauung und starkes Agni 3 Manu Sarona health mind spirit

  1. Esse nur, wenn du wirklich Hunger hast. Zwischen den Mahlzeiten sollte mindestens 3-4 Stunden Abstand liegen, damit die vorherige Mahlzeit vollständig verdaut werden kann. Dazwischen soll man auch nicht snacken.
  2. Frühstücke morgens je nach Dosha um: 08.00 Uhr (Vata), 07.30 Uhr (Pitta), 07.00 Uhr (Kapha).
  3. Das Frühstück sollte im Sommer und bei schwachem Verdauungsfeuer leicht sein und gehaltvoller im Herbst/Winter.
  4. Die Hauptmahlzeit sollte Mittags eingenommen werden. Dann ist das Verdauungsfeuer am stärksten. Von 10:00 bis 14:00 Uhr dominiert das Pitta-Dosha, welches der Verdauung ordentlich einheizt. Entspricht auch der TCM- Organuhr*.
  5. Frühstück und Abendessen sollten leicht und warm sein.
  6. Esse abends nicht zu spät (nicht nach 18.00 Uhr) bzw. drei Stunden vor dem Schlafengehen.
  7. Vermeide am Aend schwere Nahrungsmittel wie beispielsweise Fleisch, Wurst, Fisch, Joghurt, Käse, Buttermilch und Quark. Ideal ist eine vegetarische Suppe.
  8. Esse in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre. Dabei sollte es keine Ablenkung wie Fernsehen, Internet, Lesen oder intensive Gespräche geben.
  9. Jede Mahlzeit sollte folgende drei Eigenschaften haben: warm, befeuchtend, ölig. Achte darauf, dass dein Essen keine entgegengesetzten Eigenschaften hat (beispielsweise heißes und kaltes gleichzeitig).
  10. Jede Mahlzeit sollte frisch zubereitet, wohlschmeckend und bekömmlich sein.
  11. Aufgewärmte oder abgestandene Nahrungsmittel ebenso wie Fertiggerichte und Mikrowellenkost sind zu vermeiden.
  12. Eine Mahlzeit sollte zum Großteil aus gekochter Nahrung bestehen, da diese vom Körper leichter verwertet werden kann. Rohkost/Salate sollten nur als Vorspeise oder Beilage gegessen werden.
  13. Idealerweise sollte eine Mahlzeit die folgenden 6 Geschmacksrichtungen beinhalten: süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb. Diese haben einen Einfluss auf das feine innere Gleichgewicht.
  14. Passe die Mahlzeiten der Region und dem Klima an. Zum Beispiel sollte im Sommer Pitta (das Feuerelement) nicht auch noch durch erhitzende Gewürze (z. B. Chili oder Ingwer) zusätzlich angefacht werden.
  15. Honig sollte nicht erhitzt oder zum Kochen und Backen verwendet werden. Er wirkt dann im Magen wie Kleister/Leim und erzeugt Ama (Schlacken).
  16. Nicht überessen, der Magen sollte nach dem Essen nur zu etwa 3/4 gefüllt sein.
  17. Falls man etwas trinken muss, trinke immer nur kleine Schlucke. Getränke schwächen die Verdauung, da die Magensäure dadurch verdünnt wird.
  18. Bleibe nach dem Essen noch ca. 5-10 Minuten sitzen.
  19. Nach dem Essen mindestens 30 Minuten nicht Duschen oder Baden, da dieses das Verdauungsfeuer schwächt.

» Ayurveda-Literatur zum Weiterlesen*

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